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Philosophie

Der Schutz des Lebens ist oberstes Gebot.

Bei frei hängenden Ganzglaselementen gab es eine Sicherheitslücke, die uns motivierte - der Splitterschutz.

Seit vielen Jahren gibt es das Verbundsicherheitsglas VSG. Es konnte bisher nicht in beweglichen Ganzglaselementen verwendet werden - es gab keinen funktionierenden Glasbeschlag.

Wir entwickelten und testeten hierzu erste Systeme für frei hängendes VSG. 

Die Gefahr von Glassplittern ist dem Gesetzgeber bekannt. Zum Beispiel ist in der Bautechnikverordnung (BTV) OIB-300.4-012/07 folgendes geregelt:

Werden vertikale Verglasungen aus ESG mit einer Absturzhöhe des Glases von mehr als 4,0 m hergestellt, müssen sie über Schutzvorrichtungen verfügen oder konstruktive Maßnahmen aufweisen, sodass bei Bruch der Verglasung durch Herabfallen von Glasstücken eine Gefährdung von darunter befindlichen Personen vermieden wird.

Bei Glas-Fassaden oder Balkonverglasungen in Häusern, die Höher als 4,0 m sind, ist die Splitterbindung also bereits in der BTV vorgeschrieben und oft schon in Ländern gesetzlich geregelt.

Zum Beispiel sind Wetterschutzverglasung zum Verschieben in hängender Ausführung mit splitterbindendem VSG am Sichersten, auch bei Sturm oder Orkan. Bei ganz normalen Verglasungen in Lebensbereichen von Menschen, ob als manuelle oder automatische Anlagen, ist die Bindung von Splittern und eine funktionierende Resttragfähigkeit im Glasbruchfall eine sehr sichere Investition in die Zukunft.